Die Ludersheimer Kirchweih war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Zwar machte der Regen dem Bieranstich am Freitag einen kleinen Strich durch die Rechnung, doch an den restlichen Festtagen zeigte sich das Wetter von seiner besten Seite. Entsprechend gut besucht war der Festplatz, auf dem ausgelassen gefeiert wurde.
Am Samstag wurde traditionell der rund 30 Meter hohe Kirchweihbaum von den Madla geschmückt und anschließend sicher aufgestellt. Währenddessen lief am Grill bereits die Vorbereitung für das kulinarische Highlight der Kirchweih: die weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannte Sau vom Grill. Das Grillteam um Werner Schwarz sowie das Küchenteam der Feuerwehr sorgten einmal mehr dafür, dass alle Gäste bestens versorgt wurden.
Auch für die kleinen Besucher war einiges geboten. Die Hüpfburg der Feuerwehr und der Spielplatz gegenüber waren den ganzen Tag über gut besucht. An der Schießbude und am Süßigkeitenstand konnten Groß und Klein ihr Glück versuchen oder sich eine kleine Leckerei gönnen.
Für die passende Stimmung sorgte am Samstagabend Michael „Stimi“ Stiegler, der mit seiner Musik den Festplatz bis in die Nacht hinein zum Feiern brachte.
Der Sonntag begann mit dem inzwischen traditionellen Frühschoppen-Gottesdienst, den Pfarrer Popp unter dem Motto „Völlig losgelöst…?“ gestaltete. Gemeinsam mit den Kirchweihpaaren, Mitgliedern der Feuerwehr und Bürgermeister Martin Tabor entstand ein kurzweiliger Gottesdienst mit echter Kirchweih-Atmosphäre. Anschließend stärkte sich die Festgemeinschaft bei einem leckeren Rollbraten aus der Feuerwehrküche.
Am Abend begleiteten die Namenlosen die sechs Kirchweihpaare auf den Festplatz. Beim traditionellen Austanzen des Buschens wechselte dieser während der Tanzrunden mehrfach den Besitzer, bis schließlich Marco Adelhardt und Anna-Lena Krauß das Rennen machten. Für die musikalische Unterhaltung sorgte Harry Gugel.
Auch der Kirchweihmontag war wieder bestens besucht. Viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ludersheimer Betriebe nutzten ihre Mittagspause für einen Besuch auf dem Festplatz. Den Abschluss bildete die Verlosung des Kirchweihbaums. Über den Gewinn durfte sich Ingo Kopp freuen, der den Baum im kommenden Jahr geliefert bekommt – natürlich nicht ganz ohne Gegenleistung: Eine Brotzeit und ein Fass Bier für die Kärwaleut' gehören schließlich zur Tradition.
Die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, den zahlreichen Helferinnen und Helfern, den Kirchweihpaaren, den Musikerinnen und Musikern sowie allen Unterstützern, die diese schöne Kirchweih möglich gemacht haben. Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Kärwa in Ludersheim!
Mit dem erstmals veranstalteten „Ludersheim Open-Air 2026“ hat die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim am Pfingstsamstag einen gelungenen Auftakt für ein neues Veranstaltungsformat geschaffen. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher nutzten das herrliche Sommerwetter, um gemeinsam einen abwechslungsreichen Tag zu erleben.
Ein besonderer Höhepunkt war das ebenfalls erstmals durchgeführte Oldtimertreffen, das mit knapp 50 historischen Fahrzeugen zahlreiche Liebhaber begeisterte. Darunter befanden sich rund 20 Traktoren, von denen einige bereits über 70 Jahre alt waren, mehr als 20 Pkw sowie zahlreiche Motorräder und Motorroller. Große Aufmerksamkeit erhielt ein Beiwagengespann aus dem Baujahr 1932. Die Vielfalt der ausgestellten Fahrzeuge reichte von Alfa Romeo, BMW und Chevrolet bis hin zu Klassikern wie dem Trabant, VW Käfer und Golf I.
Für Begeisterung sorgte auch die gemeinsame Ausfahrt der Oldtimer durch den Ort. Viele Einwohnerinnen und Einwohner säumten die Straßen und spendeten den Fahrern Applaus.
Auch kulinarisch war bestens für die Gäste gesorgt. Am Nachmittag wurden Kaffee und Kuchen angeboten, während ein Food-Truck mit verschiedenen Burger-Spezialitäten für das leibliche Wohl sorgte. Bei sommerlichen Temperaturen fanden zudem die kühlen Getränke an der Bar und am Pilsstand großen Zuspruch.
Ab 18 Uhr übernahm DJ Hollaaa das musikalische Programm und sorgte mit bekannten Hits aus den vergangenen Jahrzehnten – insbesondere seit den 1980er-Jahren – für beste Stimmung bis in den Abend.
Die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim freut sich über den gelungenen Verlauf der ersten Ausgabe des Ludersheim Open-Air und bedankt sich bei allen Besucherinnen und Besuchern, den Oldtimer-Besitzern sowie den zahlreichen Helferinnen und Helfern, die zum Erfolg des Festes beigetragen haben. Die positive Resonanz macht Mut für eine Fortsetzung in den kommenden Jahren.
Am 1. Mai veranstaltete die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim erneut ihre traditionelle Radtour. Bei bestem Frühlingswetter und strahlendem Sonnenschein machten sich insgesamt 53 Teilnehmerinnen und Teilnehmer – darunter auch zahlreiche Kinder – auf den Weg zu einer abwechslungsreichen Tour durch die Region.
Gestartet wurde am alten Feuerwehrhaus in Ludersheim. Die Strecke führte über Röthenbach und Pühlheim weiter durch Raschbach und Eismannberg bis nach Unterrieden. Dort hatte Tourenplaner Max Bachmeier im Gasthof Jägerheim eine gemeinsame Mittagspause organisiert.
Nach der Stärkung setzte die Gruppe ihre Fahrt über Hagenhausen und Altdorf bis nach Weinhof fort. Im Kärwa-Festzelt fand die gelungene Radtour schließlich einen gemütlichen Ausklang.
Die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim bedankt sich bei allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern für den schönen gemeinsamen Tag.
Im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung blickte die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim auf ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr zurück. Gleichzeitig wurden verdiente Mitglieder geehrt und ein Ausblick auf kommende Entwicklungen gegeben.
Der Erste Vorsitzende Gerd Bachmeier berichtete, dass der Feuerwehrverein aktuell 210 Mitglieder zählt. Besonders erfreulich: Rund 20 % davon engagieren sich aktiv im Dienst – darunter 34 aktive Feuerwehrleute sowie 8 Mitglieder der Jugendfeuerwehr.
Im Jahresrückblick wurde deutlich, wie lebendig das Vereinsleben ist. Neben traditionellen Veranstaltungen wie dem Schinkenessen, der Radtour und der seit Jahrzehnten etablierten Kirchweih organisierte die Feuerwehr auch ein Weinfest und einen Glühweinmarkt. Ein besonderes Gemeinschaftsprojekt war die Renovierung des alten Feuerwehrhauses, die mit großem Einsatz durch die Mitglieder selbst umgesetzt wurde.
Kommandant Niklas Riemann hob die Leistungsfähigkeit der aktiven Mannschaft hervor. Von den 34 Aktiven sind 11 als Atemschutzgeräteträger ausgebildet. Im vergangenen Jahr bewältigte die Feuerwehr insgesamt 16 Einsätze mit rund 200 Einsatzstunden – so viele wie noch nie zuvor.
Ein herausfordernder Einsatz war beispielsweise eine rund vier Kilometer lange Straßenverunreinigung durch ausgelaufenen Diesel, die von einem Wohnmobil verursacht wurde. Zusätzlich fanden zahlreiche Übungen statt, unter anderem auf dem Gelände der Firma Fahrzeug Meier.
Erfolgreich absolviert wurden auch wichtige Ausbildungen: Fabian Bachmeier schloss Lehrgänge zum Jugendwart und Gruppenführer an der staatlichen Feuerwehrschule in Würzburg ab.
Mehrere Mitglieder wurden für ihr Engagement ausgezeichnet:
Christian und Stefan Schwarz sowie Daniel Riemann wurden zu Oberfeuerwehrmännern ernannt.
Max Bachmeier erhielt für seine Tätigkeit als Atemschutz-Verantwortlicher ein Präsent.
Für langjährigen aktiven Dienst wurden Christian Schwarz (25 Jahre) und Horst Bachmeier (40 Jahre) geehrt.
Eine besondere Auszeichnung erhielt Horst Bachmeier: Für seine langjährige Tätigkeit als Kommandant wurde ihm das Ehrenabzeichen in Bronze des Deutschen Feuerwehrverbandes verliehen.
Die Jugendfeuerwehr umfasst derzeit 8 Mitglieder, die mit großem Interesse und Engagement dabei sind. Ein Highlight war die Christbaumsammelaktion, bei der 66 Bäume eingesammelt wurden. Diese werden traditionell beim Osterfeuer verbrannt.
Auch finanziell steht der Verein auf soliden Beinen, wie Kassiererin Carina Schwab bestätigte. Die Vorstandschaft wurde daraufhin einstimmig entlastet.
Schriftführerin Stefanie Krauss kündigte eine Überarbeitung der Vereinssatzung an, die in der Jahreshauptversammlung 2027 beschlossen werden soll. Ein zentrales Zukunftsprojekt ist die Gründung einer Kinderfeuerwehr. Hierfür werden noch engagierte Betreuerinnen und Betreuer gesucht.
Die Jahreshauptversammlung zeigte eindrucksvoll: Die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim ist nicht nur einsatzbereit, sondern auch ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens vor Ort – heute und in Zukunft.
Wenn der Duft von Glühwein in der Luft liegt, knisterndes Holz die Umgebung wärmt und fröhliches Kinderlachen den Platz erfüllt, dann ist wieder Glühweinmarkt in Ludersheim.
Seit 2017 lädt die Freiwillige Feuerwehr Ludersheim zu diesem besonderen Wintertreff ein – längst ist daraus eine liebgewonnene Tradition geworden. Auch in diesem Jahr durften wir bereits zum siebten Mal zahlreiche Besucherinnen und Besucher begrüßen und gemeinsam einen stimmungsvollen Abend erleben.
Rund um die holzbefeuerten Heizöfen wurde geplaudert, gelacht und die winterliche Atmosphäre genossen. In den liebevoll gestalteten Buden warteten heißer Glühwein, andere wärmende Getränke und herzhafte Thüringer Bratwürste darauf, für echtes Wohlgefühl von innen zu sorgen.
Ein ganz besonderer Moment gehörte natürlich unseren jüngsten Gästen: Mit leuchtenden Augen lauschten sie den Worten des Nikolaus – und fieberten vor allem dem Augenblick entgegen, wenn der Krampus im Anschluss süße Überraschungen verteilte.
Für ein zusätzliches Highlight sorgte unsere Jugendfeuerwehr: Frisches Popcorn, direkt über der offenen Feuertonne im Metallkorb zubereitet – der Duft, das Knistern, der Geschmack: einfach unverwechselbar.
Selbst das durchwachsene Wetter konnte der guten Stimmung nichts anhaben. Gemeinsam mit unseren Gästen durften wir einen gemütlichen, herzlichen und rundum gelungenen Glühweinmarkt erleben – voller Begegnungen, Wärme und echter Dorfgemeinschaft.
Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Mal!
Blaulicht, Martinshorn und jede Menge Teamgeist: Beim diesjährigen BF-Tag wurde Ludersheim zum Ausbildungszentrum für die Jugendfeuerwehren der umliegenden Feuerwehren.
Die Feuerwehranwärterinnen und -anwärter aus Ludersheim, Winkelhaid, Ungelstetten und Mimberg trainieren bei diesen regelmäßig stattfindenden „Berufsfeuerwehr-Tagen“ unter realitätsnahen Bedingungen den Feuerwehralltag. In diesem Jahr durfte die Feuerwehr Ludersheim Gastgeber sein – und verwandelte den Ort für ein Wochenende in eine kleine Berufsfeuerwehr auf Zeit.
32 Jugendliche stellten sich am Samstag und Sonntag insgesamt sieben anspruchsvollen Einsätzen. Immer wieder rückten die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinshorn aus – zeitweise standen bis zu acht Feuerwehrfahrzeuge bereit, um zu den Übungsorten rund um Ludersheim zu fahren.
Die Aufgaben waren vielfältig und fordernd: Ein brennender Mülleimer musste gelöscht, eine vermisste Person gesucht und gerettet werden. Der größte Einsatz führte die „jungen Retter“ nach Winkelhaid in die Nähe des Mehrgenerationenspielplatzes. Dort galt es, mit gleich vier Löschfahrzeugen zwei vorbereitete Brände erfolgreich zu bekämpfen – Teamarbeit, Koordination und kühler Kopf waren gefragt.
Ein besonderes Highlight wartete mit Unterstützung der Altdorfer Erwachsenenwehr: Mit ihrem Rüstwagen demonstrierten die erfahrenen Einsatzkräfte eine realitätsnahe technische Rettung. Die Jugendlichen erlebten hautnah mit, wie eine eingeklemmte Person mithilfe der Rettungsschere aus einem Unfallfahrzeug befreit wurde – ein eindrucksvoller Moment, der zeigte, wie wichtig Präzision und Zusammenarbeit sind.
Geschlafen wurde stilecht im Festzelt der Ludersheimer Kirchweih, das seit Ende Juli stehen geblieben war und nun als „Feuerwache“ diente. Für die nötige Stärkung sorgte die gastgebende Wehr gemeinsam mit Kirchweih-Grillmeister Werner Schwarz: Ein deftiger Rollbraten als Hauptmahlzeit sowie Wienerle und Weißwürste zwischendurch gaben neue Energie für die nächsten Einsätze.
Am Ende stand ein intensives, lehrreiches und unvergessliches Wochenende – voller Action, Verantwortung und echtem Feuerwehrgefühl. Der BF-Tag hat einmal mehr gezeigt: Unser Nachwuchs ist motiviert, engagiert und bestens vorbereitet für die Aufgaben von morgen.